Dienstag, 20. Februar 2018

Tabakhof, Teil 1: Das Tor zu den Schweriner Höfen

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  • vom:  Montag, 27. Februar 2017
Tabakhof, Teil 1: Das Tor zu den Schweriner Höfen Foto: © Freilichtmuseum für Volkskunde

Wer auf dem Marienplatz steht, wird von überdimensionierten Glasneubauten der Einkaufstempel und Shopping-Center rundum beeindruckt. Wenn man aber genauer die Umgebung betrachtet, fällt einem die liebevoll sanierte, weiße Jugendstilfassade mit dem Schriftzug „Tabakhof“ auf. Direkt darunter befindet sich der Haupteingang zu den Schweriner Höfen.

Errichtet wurde das Gebäude bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das „Tabakwerk Brohn“ produzierte hier bis 1903. Nach dem zweiten Weltkrieg setzte die UNITAS Tabakfabrik die begonnene Tradition fort. Bis 1990 wurden vor Ort Tabakwaren hergestellt. Der Name „Tabakhof“ ist eine Reminiszenz an die Vergangenheit. Besucher und Einheimische erleben bis heute die Ursprünglichkeit und die Historie des Gebäudes, da die ursprüngliche Bausubstanz mit allen Fassaden erhalten blieb und behutsam renoviert wurde.

Hinter der Fassade erstreckt sich eine überdachte Einkaufspassage mit ganz besonderen Anlaufpunkten. In der Buchhandlung „Am Marienplatz“ bekommen die Besucher von Karola Schitz, der Inhaberin mit Herz und Kompetenz, sowohl aktuelle Leseempfehlungen als auch lohnenswerte Geheimtipps. Für herzhafte Snacks steht das freundliche Personal der Hotdog Station gleich links neben dem Eingang bereits. Ein paar Schritte weiter kommen die Naschkatzen voll auf ihre Kosten. Sommer wie Winter werden hier leckere, kühle Frozen Yogurts verkauft. Wer sich aber lieber mit wärmenden, süßen Leckereien verwöhnen möchte, findet bei der Auswahl gefüllter Waffeln und Crêpes mit Sicherheit das Richtige.